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IUZ 4.0 – Behandlung der weit fortgeschrittenen Pa

Kursinhalt

Bei der weit fortgeschrittenen Parodontitis im Stadium IV leiden die Patienten/-innen in der Folge entweder unter multiplen Zahnverlusten (≥ 5 Zähne) oder anderen Komplexitätsfaktoren wie dem Verlust der vertikalen Dimension durch fehlende posteriore Abstützung, pathologische Zahnwanderungen mit Auffächerung der Frontzähne, Elongationen von Zähnen, einer stark erhöhten Mobilität und einer eingeschränkten Kaufunktion. In diesen klinischen Szenarien kann es ohne eine adäquate Behandlung zum Verlust aller Zähne kommen. Deshalb ist nicht nur eine fundierte parodontale Therapie erforderlich, sondern eine umfassende interdisziplinäre Behandlungsplanung, die auch kieferorthopädische, prothetische oder implantologische Maßnahmen beinhalten kann, um die Funktion, Ästhetik und Lebensqualität der betroffenen Patienten/-innen wiederherzustellen. Insofern bedarf die Therapie der Parodontitis im Stadium IV in der Regel einer komplexen interdisziplinären Therapie, die die Beteiligung von Spezialisten/-innen unterschiedlicher zahnmedizinischer Fachdisziplinen erforderlich macht. Aktuell wird auf europäischer Ebene eine neue S3-Leitlinie zur Therapie der Parodontitis im Stadium IV verabschiedet und diese soll im Laufe des Jahres auch in Deutschland implementiert werden.

Ziel des Kurses

Ziel der Veranstaltung ist, die Teilnehmenden über die aktuelle Leitlinienentwicklung zur Therapie der Parodontitis im Stadium IV zu informieren.

Themen des Kurses

  • Aktuelle Klassifikation der Parodontitis
  • S3-Leitlinie zur Therapie der Parodontitis im Stadium I – III
  • Stadium IV der Parodontitis
  • Empfehlungen der neuen europäischen S3-Leitline zur Therapie der Parodontitis im Stadium IV

Zielgruppe

Zahnärzte/-innen

Methoden im Kurs

  • Impulsvortrag
  • Falldokumentation
  • Diskussion

Prof. Dr. Dr. Søren Jepsen, MS

  • Studium der Zahnmedizin und Medizin an der Universität Hamburg
  • 1982 bis 1985 Abteilung für Zahnärztliche Prothetik, Universität Hamburg
  • 1986 bis 1991 Postgraduate Program Parodontologie/Implantologie (DAAD-Stipendium, DFG-Stipendium), Loma Linda University, Kalifornien, USA
  • 1992 bis 2002 Oberarzt, Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie, Universität Kiel
  • Seit 2002 Professor und Klinikdirektor der Poliklinik für Parodontologie, Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde, Universität Bonn
  • Seit 2005 Gewähltes Mitglied der Leopoldina (Deutsche Nationale Akademie der Wissenschaften)
  • Seit 2008 Sprecher der Klinischen Forschergruppe 208 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG): „Ursachen und Folgen der Parodontitis“
  • 2012- 2017 Vorstand und 2015 – 2016 Präsident der European Federation of Periodontology (EFP)